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Drucklufteffizienzberatung

Mach Druckluft zum effektiven Energieträger

Druckluft ist der treibende Faktor in vielen Produktionsprozessen und macht den hohen Automatisierungsgrad erst möglich. Jedoch ist Druckluft 20 bis 25-mal teurer als elektrische Energie und somit der teuerste industrielle Energieträger. Mit unserer Beratung optimieren wir die Effektivität, Effizienz und Qualität deines Druckluftsystems, um Energie- und Kosteneinsparungen von bis zu 90% zu ermöglichen.

Drastische Reduktion von Energie- und Kostenaufwand
Optimierung der Effizienz und Produktivität deiner Maschinen
Nachhaltige Steigerung der Ressourcenproduktivität
Industrieunternehmen, die auf Druckluft als Energieträger angewiesen sind
Unternehmen mit hohem Automatisierungsgrad in der Produktion

Unsere Experten für Drucklufteffizienzberatung

Experte Sascha Mench Bild

Sascha Mench

Experte Peter Otto Bild

Peter Otto

Experte Jörg Steinbrücker Bild

Jörg Steinbrücker

Unsere Referenzen

Pirelli GmbH, Höchst im Odenwald

Seit über einem Jahrhundert ist die Geschichte von Pirelli gleichzeitig die Geschichte des Automobils. Eine Geschichte des High-Performance-Segments, in dem Pirelli Marktführer ist - sowohl im Bereich Originalausstattung als auch beim Zubehör, mit 24 Fabriken in 12 Ländern auf der ganzen Welt. Eine Verringerung der Maschinen-Ausfallzeiten um 5 % und eine Einsparung von rund 354.000 Euro Energiekosten in zehn Jahren: Das sind die Ergebnisse eines umfassenden Druckluft-Controllings, das die Pirelli-Produktion in Höchst im Odenwald eingeführt hat und systematisch weiterentwickelt. Mehr als 22.000 Reifen täglich stellt Pirelli in Höchst her - und für viele Prozessschritte der automatisierten Produktion wird Druckluft eingesetzt. Um frühzeitig Defekte an der Pneumatik zu erkennen, hat die Instandhaltung im Bereich Aufbaumaschinen MT rund 300 Messarmaturen des Herstellers Postberg+Co Druckluftcontrolling GmbH installiert, an denen man sehr einfach Druckluftzähler montieren und durch Abgleich der Werte Leckagen erfassen kann. Mit dieser Methode, die man seit 1996 anwendet, hat Pirelli die Ausfallzeiten der Maschinen um 5 % verringert. Außerdem reduzierte das Werk damit über die letzten zehn Jahre jeweils zwischen 10 bis 20 % des Druckluftverbrauchs und sparte insgesamt rund 5,9 Mio. m³ der teuren Energie Druckluft ein. Bei einem Druckluftpreis von 0,06 Euro/m³ ergibt sich daraus eine Einsparung von 354.000 Euro und ein erfolgreicher Beitrag zur CO2-Reduktion. Allein in den ersten zwei Monaten des Jahres 2007 stehen einer Einsparung von 170.000 Euro Kosten von 1.500 Euro entgegen.

Behr-Hella Thermocontrols GmbH (BHTC), Lippstadt

Die Behr-Hella Thermocontrol GmbH (BHTC) wurde 1999 als Joint Venture der Behr GmbH & Co. KG und der Hella KGaA Hueck & Co. gegründet. Heute gehören wir mit rund 1.000 Mitarbeitern weltweit zur Spitzengruppe der Hersteller von Bedien- und Steuergeräten für die Fahrzeugklimatisierung. Bei einer Volumenstrommessung an den SMD-Bestückungsautomaten der Firma BHTC wurde ein mittlerer Druckluftverbrauch von 1.430 l/min festgestellt. Hauptverbraucher sind Venturi-Düsen zur Erzeugung von Vakuum an den Platinengreifern. Im Rahmen einer IST-Analyse wurden die tatsächlichen Druckluftkosten in Euro je Kubikmeter ermittelt. Auf dieser Basis wurden die alternativen SMD-Bestückungsautomaten mit Vakuumpumpe in der Wirtschaftlichkeit geprüft. Baugleiche Maschinen gibt es vom Hersteller mit Vakuumpumpen ausgestattet. Diese kosten, durch die bereits ab Werk integrierte Vakuumpumpe, bei der Neuinvestition mehr. Der Hersteller bietet aber ein Nachrüstpaket an, wodurch die Substitution der Druckluft möglich ist. Dadurch wurde der Wirtschaftlichkeitsvergleich erst möglich. Seit 2017 ist BHTC eines unserer Leuchtturm-Projekte für das Druckluft-Wärme-Kraftwerk PB+COmpressor HWV20.

B. Braun, Melsungen

Die technischen Anforderungen an die Druckluft in der Pharmazie liegt vor allem in der Sicherstellung der hygienischen Bedingungen. Hierzu werden im Minimum Drucktaupunkt- und Drucksensoren benötigt. Ergänzend dazu ist Öl-Sensorik sicherlich eine wichtige Ergänzung, um in kritischen Betriebszuständen der Aufbereitung eine Kontaminierung mit Öl zu verhindern. Aber auch die Transparentmachung der Prozesse ist für Pharmazeutische Unternehmen zunehmend wichtig. Bei B. Braun werden deshalb alle Volumenströme Druckluft in der Erzeugung (Ebene 1 und 2), der Verteilung (Ebene 3) und der Verbraucher (Ebene 4) gemessen. Alle Medien, wie auch die Druckluft, werden mittels Leitsystemen lückenlos überwacht und dokumentiert. Bei B. Braun in Melsungen wurden alle die genannten Prozessstellen erfasst.

Wilhelmsthaler Mineralbrunnen GmbH, Calden Westuffeln

Bei der PET-Flaschenherstellung wird enorm viel Druckluft auf sehr hohem Druckniveau [bis 40bar(ü)] benötigt. Mit dem multicontroller standard201s können diese Druckluftverbräuche sowohl bei der Erzeugung, Nutzung an den Linien als auch an der Koppelstelle zum Niederdrucknetz (Recycling) gemessen werden. In Kombination mit einer Erfassung des Stromverbrauchs der Kolbenverdichter (Wirkleistungszähler) und produzierten Anzahl der PET-Flaschen je Linie, können die Kennzahlen 1 bis 7 ermittelt werden. So werden nicht nur -wie üblich- die Maschinen- und Materialkosten erfasst, sondern auch die nicht vernachlässigbaren Energiekosten für Druckluft. Die technologische Herausforderung bestand hierbei in der Entwicklung kalorimetrischer Messsensorik für 40 bar (Massenstrommessung) die eine ausreichende Messbereichsdynamik besitzt und die Physik kompressibler Medien berücksichtigt. Der dafür entwickelte Sensor (Typ BS) kann bis zu 300 Nm/s (normaler Messbereich 0,5 bis 200 Nm/s) messen. Damit werden sowohl im unteren Messbereich Leckagen sauber erfasst, die während Stillstandszeiten in Erscheinung treten, als auch Spitzenverbräuche mit hohenVolumenströmen transparent. Bei solch hohem Netzdruck ändert sich auch die Gaskonstante (z) der Druckluft und wird druckabhängig. Dadurch wurde eine Druckkorrektur notwendig, obwohl die bei Massenstrommessung bis 16 bar(ü) systembedingt entfallen kann. Die besondere Herausforderung an den Maschinenbau dieser Neuentwicklung lag dazu in der Sicherstellung der Verfügbarkeit dieser Messsignale über einen langen Zeitraum mit Lebens- und Genauigkeitsgarantien von bis zu 10 Jahren (SensorLifePlus). Gleichzeitig musste eine maximal mögliche Verfügbarkeit durch die Vor-Ortrekalibrierung sichergestellt sein, um eine lückenlose Dokumentation zu ermöglichen. Mittels der so genannten Wechselarmatur PN40, einer Kernkompetenz der Firma Postberg+Co., können alle verbauten „inline“ Sensoren, wie Volumenstrom- (Verbrauch) und Feuchtesensor (Qualtität), unter Prozessbedingungen, d.h. bei laufender Anlage, entnommen werden. Was für 40 bar problemlos funktioniert, gilt auch bei 6,5 bar Netzen! Bei Druckluftsystemen mit 6,5 bar(ü) wie in Großbäckereien, Großröstereien, Molkereibetrieben oder Herstellern von Verpackungen (z.B. Dosenherstellung) üblich, kommt der multicontroller standard201s seit 2007 erfolgreich zum Einsatz.